Alle Stakeholder an einem Ort für mehr Inklusion in den Arbeitsmarkt: das ist InclooBridge©

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Vor einem halben Jahr wurden wir angefragt, ob wir für Absolventen in einem Masterstudium an der zhaw und in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München eine «Challenge» für die Studierenden eingeben möchten. Also einen konkreten Fall, für den sie Lösungen suchen und hoffentlich finden. Was dabei herauskam, ist mehr als eine gute Idee – es könnte die lange gesuchte Lösung sein, die eine Inklusion in den Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen zu einer realistischen Option werden lässt.

Aber beginnen wir ganz von vorne. Als die Anfrage per Mail in der Inbox landete, war für uns sofort klar, dass wir erstens genügend Ideen für eine mögliche Challenge haben – Herausforderungen gibt es ja genug wenn es um die Inklusion in den Arbeitsmarkt geht. Und zweitens, dass wir nur gewinnen können! Wann bietet sich schon die Möglichkeit, dass ein interdisziplinäres, junges und hochmotiviertes Team mit ganz verschiedenem Hintergrund an einem Thema arbeitet, das normalerweise nur in der sozialen Bubble diskutiert wird. Zielsetzung der Arbeiten: Entwicklung unternehmerischer und systemischer Lösungen für gesellschaftliche, ökologische und technologische Herausforderungen. Über Wochen haben Vera Schöpf, Karoline Knote, Alexander Majores und Ahad Shirzad Abdul gemeinsam und auch immer wieder mit Benno Stäheli als Challenge-Geber Ideen diskutiert, mögliche Szenarien bewertet, Konzepte wieder verworfen, zusätzliche Inputs besprochen und weitere Stakeholder kontaktiert.

Übrigens waren die Studierenden im Programm "Certificate for Transformational Change". Das ist ein Projekt der Social Entrepreneurship Akademie in München. Sie fand erstmalig in Zusammenarbeit mit der zhaw statt. Das Certificate for Transformational Change findet im Rahmen des hochschulübergreifenden Projekts "Impact for Future" statt und ist eine Kooperation der Social Entrepreneurship Akademie (SEA), der Technischen Universität München, der Hochschule München, der Hochschule Landshut, der Universität der Bundeswehr München und der Munich Business School. 

Herausgekommen ist eine innovative Konzeption einer Plattform für Inklusion in den Arbeitsmarkt, die das Potential hat, die Möglichkeiten von Menschen mit Behinderungen signifikant zu verbessern, eine Stelle im regulären Arbeitsmarkt zu finden. Wir nennen sie: InclooBridge©.

Möglich wird das durch den Einsatz von KI. Einige werden nun denken, dass wir mit diesem inzwischen ziemlich abgedroschenen Buzzword «KI» nur Aufmerksamkeit schinden wollen. Das wäre nicht unser Stil. Wir stehen für wirkliche Innovation, neue Ideen und echte Lösungen. In diesem Fall eine Lösung, die vor KI schlicht nicht denkbar war und gleichzeitig rasant realisierbar ist. Nämlich das intelligente Vernetzen aller Stakeholder auf einer Plattform: Menschen mit Behinderungen die Arbeit suchen, Unternehmen, soziale Einrichtungen, Job Coaches und in einem weiteren Schritt allenfalls sogar die Behörden.

InclooBridge bietet Menschen mit Behinderungen echte Chancen und echte Jobs, die leistbar sind. Das Prinzip einfach erklärt: wenn Unternehmen auf der Plattform eine Stelle ausschreiben, wird diese von der KI mittels sieben spezieller Algorithmen analysiert und in einzelne Teile zerlegt, die dann wiederum zu sinnvollen Aufgabenpaketen zusammengesetzt werden. Technisch gesehen «Instant Job Carving» (IJC) anhand von einem Stellenbeschrieb oder einem Stelleninserat. Die Aufgaben werden unmittelbar mit bestehenden Profilen von Stellensuchenden abgeglichen und bei einer Übereinstimmung wird sofort ein Kontakt zwischen Interessenten und Unternehmen hergestellt. 

Menschen mit einer Behinderung genügen in vielen Fällen aufgrund ihrer Einschränkung nicht 100% den Anforderungen einer Stelle, sie können aber problemlos einzelne Aufgaben des Jobs übernehmen. Aus Stellen werden dank InclooBridge© passende Aufgaben, die auch mit einer Einschränkung erfüllt werden können.

InclooBridge© ist eine innovative Plattform, die Menschen mit Behinderungen, Unternehmen, soziale Einrichtungen und Job Coaches in einem durchgängigen Ablauf verbindet: von der passenden Aufgabe über den begleiteten Einstieg bis zum stabilen Arbeitsalltag.

Auch der Set-up ist innovativ. Wir konkretisieren aktuell eine gemeinnützige Trägerschaft, welche diesem Projekt einen Rahmen geben wird. Bereits mehrere namhafte Institutionen und Unternehmen sind an Bord.

Wer mehr erfahren oder mit uns gemeinsam die Zukunft der Inklusion in den Arbeitsmarkt gestalten möchte, kann sich jederzeit gerne melden. Die ersten Partner sind gefunden, die Finanzierung wird aktuell sichergestellt und die Umsetzung ist im Gange. Es geht los!

Details zur InclooBridge als pdf: Download-Link weiter unten.


Text: Benno Stäheli / Bild: unsplash.com

Mit Conclood schaffen wir gemeinsam Chancen für alle. Unsere digitale Plattform und Expertise ermöglichen es, Menschen mit Unterstützungsbedarf auf innovative und nachhaltige Weise in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Copyright © 2026

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